Amber's Chamber

So ein Mist.

Naja, irgendwann musste sie kommen, die große Ernüchterung.

15 Trauben, 2 Äpfel
200ml Wasser
61,1 kg
>100 Situps
bescheiden

Und dass das Gewicht wieder hoch geht, war irgendwie auch klar. War ja zu schön, um wahr zu sein. Aber ich will etwas weiter ausholen:
Gestern kam ich nach Hause, meine Mutter hatte Fisch gekocht und es war zum Glück nur noch ein kleines Stück da. Weil ich den ziemlich starken Wunsch verspürte, etwas zu essen, beschloss ich, mich drauf einzulassen, wärmte den Fisch auf und häufte den übrigen Teil des Tellers mit Salat voll. Wie ein Mähdrescher begann ich dann, das in mich rein zu schaufeln, es schmeckte schließlich soo gut. Pappsatt danach, setzte ich mich vor den Fernseher und schaute Rote Rosen, lol.
Da schnitt ich mir eine Scheibe Brot ab und tunkte sie in die übriggebliebene Salatsoße. Und schnitt mir noch eine ab. Und noch eine. Und dachte: „HALLO, DU ISST HIER GERADE BROT!“ Aber es war mir egal. Nein, war es nicht. Doch, war es. Ihr wisst ja, wie das ist. Dann war mir natürlich schlecht und ich ging in mein Zimmer.
Nach ein paar Stunden Rumsitzen ging ich runter – es war niemand zu Hause – und machte den Kühlschrank auf. Wollte essen, essen, einfach nur essen. Und würde fündig: Ein Gemüse-Käse-Auflauf vom Vortag. Obwohl der gar nicht so appetitlich aussah und ich ihn gar nicht unbedingt wollte, wärmte ich ihn auf und schaufelte wieder drauf los. Mir wurde immer übler aber ich aß weiter, vollkommen losgelöst von allem. Und dann war es natürlich eh schon egal.
Obwohl ich den deftigen Geschmack des Gemüses noch im Mund hatte, biss ich von einer Quarktasche ab, die rumlag und stopfte mir im gleichen Atemzug eine Hand voll Schokorosinen in den Mund. Und noch ein paar Gabeln von dem Puddingkuchen, der schon den ganzen Tag nach mir gerufen hatte. Und wieder von vorne.
Keine Ahnung, was mich zur Besinnung brachte. Ich ging einfach wieder in mein Zimmer und tat, als sei nichts gewesen. Bis ich aufs Klo musste.
Und die Zahnbürste packte und zu würgen begann. Diesmal musste ich es einfach schaffen, ich musste, ich musste! Weil doch sonst alles umsonst wäre! Deswegen gab ich nicht gleich auf und es kam sogar ein Bisschen wieder raus, von dem ekligen Gemüseauflauf. Ist das normal, dass man immer nur so wenig rauskriegt? Oder mach ich irgendwas falsch? Und es ist so verdammt schwer, einzuschätzen, wie viel von dem, was man gegessen hat, wieder nach draußen befördert wird.
Jedenfalls fühlte ich mich tatsächlich besser, danach. Auch wenn ich zu früh aufgehört habe. Und am Abend immer noch 61,1 kg gewogen habe. Und das jetzt immer noch tue.

Immerhin ist meine Mutter bis morgen Abend nicht da, sodass ich gar nichts essen muss/kann. Mein Vater ist nämlich immer nur abends da.

Edit: Hier noch die groß angekündigte und mit viel Freude erstellte Beauty-Retusche, die ich natürlich trotzdem gemacht habe: Vorher & Nachher

 

22.1.09 18:10


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Erstes Etappenziel erreicht ^_^

Jap, richtig gelesen..

Thunfischsalat (>400)
200ml Apfelsaft (94)
59,8kg
nichts.. (zu müde Dx)
so lala (:

Heute nicht ganz so gut, der Thunfischsalat hatte es in sich, ist mir natürlich erst danach wieder eingefallen, dass das Fett im Öl nicht sehr ratsam ist. Aber gut. Dafür bin ich auch bis morgen Mittag wieder gesättigt..und ich habs mir verdient. (Und ich hab dem Pfannkuchen daneben widerstanden! )
Ich hatte die letzten Tage ein rechtes Auf und Ab mit dem Gewicht, am Samstag Abend waren es sogar 61kg Gestern Abend waren es dann genau 60kg und ich hab mich schon voll gefreut aber hatte Angst, dass das am nächsten Tag eher steigen würde, weil ich schon lang nicht mehr aufm Klo war. Aber dann heute Morgen: 59,8kg! Jippie!
Das fühlt man sich doch gleich viel besser Was ich nicht verstehe, ist, dass mein BMI jetzt ziemlich in der Mitte steht, also eigentlich „ok“ ist. Aber ich bin wirklich pummelig, das wird jeder zugeben, den ich frage. Dieser BMI ist einfach für die Tonne :x
Jedenfalls, was ich noch erzählen wollte: Als heute eine Freundin (die mich manchmal ziemlich nervt ) von mir ins Klassenzimmer kam und ich sie begrüßte, erzählte mir sie ganz stolz: „Ich hab jetzt seit Anfang des Jahres schon zwei Kilo abgenommen!“ Ich lächelte. „Toll..“, und dachte mir, was mir heute die Waage angezeigt hat. Sie wiegt jetzt 72kg und ist ungefähr 1,70 groß. Und läuft immer bauchfrei rum, obwohl überall der Schwabbel raushängt. Ich hab mir heute noch mal ein gerade geschnittenes Sweatshirt ausgesucht…damit die Überraschung dann umso größer wird, wenn ich plötzlich wieder eng anliegende Sachen anziehen kann und sogar gut drin aussehe

Und jetzt wird ich mich mal an die Beauty-Retusche machen, die ich mir für die 60kg-Marke versprochen hab..
stay strong! <3
19.1.09 16:58


Bad day

Gefühlstechnisch, sowie, was das Essen angeht. Ich will mir die Kalorien gar nicht ausrechnen.

150g Ananas, leicht gezuckert (~100); 300g Lasagne (~280); ½ Semmelknödel (~70); 1 Traubenzucker (~15kcal)
300ml Apfelsaft (135)
60,1 kg
nichts
dunkel
scheisse!

Der Tag gestern hörte wunderbar auf, als die Waage 60,1 kg anzeigte. Das bedeutete nämlich, dass ich den Tag über schlappe 700g abgenommen hatte. Schön, fand ich.
Heute Morgen dann allerdings immer noch 60,1 kg, was ein wenig frustrierend war aber trotzdem nicht schlecht. Weil ich gestern bis 12 Uhr Chemie gelernt hatte, war ich heute dann entsprechend müde und entschloss mich, den Sport ausfallen zu lassen. Zwar hatte ich ein ziemlich schlechtes Gewissen, weil ich gerade bei meinem Knackpunkt so fahrlässig war aber es ging nicht anders, ich war viel zu schlapp. Die Chemiearbeit habe ich dann natürlich trotzdem verhauen, obwohl ich davor ein richtig gutes Gefühl gehabt hatte. Und dann noch ein paar Tests zurückgekriegt, die alle schlechter waren als erwartet. Da konnte mich auch nicht mehr aufheitern, dass die letzte Stunde ausfiel.
Und zu Hause ging der Horrortrip weiter. Meine Mutter hatte Lasagne gekocht, extra vegetarisch, für mich. Zuerst verkroch ich mich in mein Zimmer, sie wusste, dass ich wegen Chemie deprimiert war, und wahrscheinlich ahnte sie von nicht funktionierenden Liebesdingen, deswegen ließ sie mich in Ruhe. Als sie irgendwo hin gefahren war, überwältigte mich der Hunger und ich ging in die Küche. Da starrte ich dann erst eine Weile die ganzen Schubladeninhalte an, bis ich schließlich besagten halben Knödel aß (sinnloserweise, wahrscheinlich, um dem fettigen Käse der Lasagne zu entgehen) und dann aber doch Lasagne. Nur ganz wenig, weil ich eigentlich schon satt war. Ich drapierte es dann so, dass es aussah, als hätte ich viel mehr gegessen.
So weit, so gut, ging ja gerade noch, auch wenn mich die Waage sicher bestrafen würde. Aber später, nach 4 Stunden oder so, ging ich wieder runter. Noch frustrierter, schlecht gelaunter und deprimierter als am Mittag. Und aß einen ganzen kleinen Teller Lasagne. Immerhin so, dass es meine Mutter auch ja sah. Aber trotzdem.

Ich will heute gar nicht auf die Waage steigen, will keine 61 sehen. Ich will eine 5, eine 5!

 

16.1.09 21:06


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